Unterrichtseinheit Klimawandel (Modul 3.3)

10 08 2008

Informationsquellen für den Unterrichtsvorschlag zum “Thema: Klimawandel” (siehe Extra-Seite):





Modul 4.3: WebQuest basteln und als Website veröffentlichen

17 02 2008

Puuuhhh!! Ich habs geschafft, das WebQuest ist fertig – und damit Modul 4 und der ganze Kurs. Getreu dem Motto meines damaligen Kunstlehrers, der sagte, fertig ist man nur auf dem Klo, ein Kunstwerk ist nie fertig, gibts hier also das Zwischenergebnis zu sehen. (http://www.seegers-web.de/quest/index.htm/)

Edit April 2008: Publichost.de hat das WebQuest aus mir unbekannten Gründen vom Netz genommen. Wahrscheinlich stand irgendwas von maximal 90 Tage free hosting in den AGBs …

Edit Mai 2008: Hab das WebQuest neu gehostet und die Links oben aktualisiert!





Abschluss des 3. Moduls

17 02 2008

Zum Abschluss des 3. Moduls habe ich aus dem Reisetagebuch eine Skizze für ein WebQuest erstellt. Es geht um die Planung unsererWebQuest Titelbild Klassenfahrt nach Deutschland, die von Argentinien aus naturgemäß ziemlich teuer wird. Um die Finanzierung durch das Goethe Institut in Buenos Aires zu bekommen, müssen wir – also die Schüler und ich – das gesamte Programm der Reise selbst planen und dem GI vorstellen. Die ursprüngliche Projekt-Skizze (Word) gibt es hier gleich als Powerpoint-Präsentation, wie im Modul 4.2 des MMF-Kurses gefordert, die dazu passende Website ist momentan “under construction”:

Projekt-Skizze WebQuest (ppt)





WordPress frisst Blogroll

6 02 2008

Sehr eigenartig, WordPress zeigt mir meine Widgets nicht mehr korrekt an. Werd den Link hier zwischenspeichern und das Problem weiter verfolgen…

Landeskunde-Blog: http://landeskunde.wordpress.com/





Reisetagebuch: 8.-14. Tag

26 01 2008

Notizen: Die Stimmung ist gut, wir sind von Deutschland bisher hellauf begeistert. Leider komme ich mit der Planung der Reise nicht so schnell voran, wie ich es mir wünsche. (Obwohl ich die Gegenden schon kenne, finde ich ständig neue interessante Sachen, die ich noch einbauen will.) Deshalb werde ich die zweite Woche jetzt in Kurzform darstellen, sonst gerate ich mit dem Modul noch mehr in Verzug… Zeitvorgabe: bis fertich is!

Von Xanten aus fahren wir über die A57 Richtung Kamp-Lintfort und nähern uns dem Ruhrgebiet (Wikipedia, weitere Links siehe in der kommentierten Linkliste unten) von Nord-Westen her über die A42. (Wir staunen einerseits über die vielen Autbahnen, auf denen man sehr schnell fahren darf, andererseits aber auch über den vielen Verkehr, sodass man gar nicht schnell fahren kann.) Im Ruhrgebiet suchen wir uns die zentral gelegene Stadt Essen für eine Unterkunft aus. (Von hier aus sind alle Städte in etwa 30-45 Minuten zu erreichen, wenn nicht gerade Stau auf der A40 ist!) Essen ist mit derzeit rund 590.000 Einwohnern die achtgrößte Stadt Deutschlands und hat sich in den letzten 30 Jahren von einer Industriestadt zu einem Dienstleistungszentrum gewandelt, wie wir aus dem Reiseführer erfahren. Unser Eindruck ist allerdings, dass es sich von einer häßlichen Industriestadt zu einer häßlichen Einkaufsstadt gewandelt hat. Okay, hier und da gibt es ein paar kleine Parks, aber insgesamt wirkt die Stadt auf uns sehr eng und grau und trist. Die Innenstadt ist scheinbar eine reine Einkaufszone,essen_einkaufsstadt.jpg in der abends die Bürgersteige hochgeklappt werden, denn als wir nach 22 Uhr aus der Filmvorstellung der Lichtburg kommen (dem größten Kino Deutschlands, das für seine Film-Premieren bekannt ist), ist in der Fußgängerzone nichts mehr los. Kulturell bietet Essen dafür um so mehr: Kunstausstellungen im Museum Folkwang, Grillo-Theater, Philharmonie und Oper, Ruhrland-Museum … und wird zurecht mit dem Ruhrgebiet Europas Kulturhauptstadt Ruhr.2010! Und als wir abends mit der S-Bahn zu unserer Jugendherberge in Essen-Werden fahren, müssen wir unseren ersten Eindruck schon wieder überarbeiten: die Jugendherberge liegt im wunderschönen bergigen, grünen Süden der Stadt, direkt an der Ruhr, die sich ganz in der Nähe zum Baldeneysee ausweitet. Von dort aus starten wir unsere Erkundungen und nehmen uns für die nächsten Tage eine kleine Auswahl der vielen möglichen Sehenswürdigkeiten und Programmpunkte vor. Unter anderem finden wir viele tolle Anregungen in den Broschüren des Regionalverbands Ruhr, der dutzende sogenannter “Themenrouten” durchs Ruhrgebiet ausgearbeitet hat:

  • Industrielle Kulturlandschaft Zeche Zollverein (Weltkulturerbe der UNESCO) in Essen: Besichtigung Schacht XII und Kokerei, Ausstellung und Museum. Rings um die Zeche Zollverein und ihr schwarzes Gold drehte sich einst das ganze Leben im Essener Norden. “Zeitweise gab es hier die höchste Konzentration des Bergbaus im Ruhrgebiet. 1847 nahm das Bergwerk seinen Betrieb auf. 1932 war die Zeche die modernste der Welt. Mehr als 5.000 Bergleute arbeiteten zu den besten Zeiten der Kohle auf der Anlage.” mehr…
  • Duisburg: Industriekultur am Rhein: Besichtigung des größten Binnenhafens der Welt und des Landschaftsparks Duisburg-Nord, ein ehemaliges Hüttenwerk der Firma Thyssen (Wikipedia). “Alles ist möglich im Schatten der jungen Bäume und der alten Hochöfen. Und noch mehr: Sie können dem Revier aufs Dach steigen und die Aussicht genießen” mehr…landschaftspark-du-nord.jpg
  • Krupp und die Stadt Essen (Themenroute) und Besuch des Grugaparks in Essen (Botanischer Garten, Tierpark, Grillplatz, Hundertwasserhaus u. v. m.)
  • Rheinische Bergbauroute: Besuch des Bergbaumuseums in Bochum und Grubenfahrt ins Bergwerk (Anschuungsbergwerk in 20m Tiefe)
  • Besichtigung des Gasometer Oberhausen inklusive der aktuellen Ausstellung “The Eye of the Sky” (Satellitenbilder der Erde) und Besuch der Aussichtsplattform, “von oben bietet sich ein herrlicher Rundblick über das westliche Ruhrgebiet - bei klarem Wetter kann man bis zu 35 Kilometer weit sehen.” mehr …
  • Zur zwischenzeitlichen Entspannung der Kulturnerven und Anspannung der Sportnerven schauen wir uns das sogenannte Revier-Derby (= superclásico River con Boca) der Kultvereine Schalke 04 vs. BVB (Borussia Dortmund) an, entweder in der Arena Auf Schalke (in Gelsenkirchen) oder im Dortmunder Westfalenstadion. Alternativ können wir auch Ski fahren im Alpin-Center Bottrop, einer von zwei Skihallen in Deutschland.

Nach dieser Woche voller Geschichte und Gegenwart fahren wir nach Köln und schauen uns noch den Kölner Dom an, ein Pflichtbesuch für jeden Deutschlandreisenden. Vom Kölner Flughafen aus geht es dann über Barcelona zurück nach Argentinien. Das war`s dann: zwei Wochen Deutschland im Kompaktformat, zwei Regionen wie sie unterschiedlicher nicht sein können und trotzdem nur zwei kleine Facetten des ganzen Landes und seiner Leute zeigen.





Reisetagebuch: 5.-7. Tag

26 01 2008

Notizen: Heutiges Ziel ist die Fertigstellung der Reiseplanung am Niederrhein, die zur Verfügung stehende Zeit ist daher unendlich. Konkret müssen noch zwei Tage am Niederrhein geplant werden, dann der Transfer ins Ruhrgebiet und das folgende Programm…

Die nächsten zweieinhalb Tage verbringen wir in Xanten, das ja auch Gegenstand einiger Lehrwerke ist (Tamburin 3, Ping Pong 2 usw.), also gut vorbereitet werden kann. Auf dem Weg von Kevelaer nach Xanten (ca. 20 km) halten wir für ein Picknick am Aussichtsturm von Sonsbeck (rund 7 km vor Xanten; hier gibts ein paar Bilder und hier ein Panorama) und genießen die Aussicht über den Niederrhein: “Der Aussichtsturm auf dem Dürsberg, eine Holzkonstruktion aus dem Jahre 1981, ist eine einmalige Attraktion am unteren Niederrhein. 154 Stufen führen zur Aussichtsplattform, die ca. 100 m über NN liegt.” (weitere Bilder vom Aussichtsturm)

In Xanten-Wardt kommen wir in der Villa Kunterbund unter, einem alten niederrheinischen Bauerngehöft aus dem 19. Jahrhundert. Sie kostet viel weniger (rund 150,- EU/Nacht für alle!) als die Jugendherberge oder der Moerenhof und wir sind völlig unabhängig, die einzigen Bewohner und können uns selbst versorgen. Deshalb besorgen wir uns auch gleich nachmittags noch frisches Brot für die nächsten Tage in der Xantener Kriemhildmühle, der einzigen Mühle am Niederrhein, in der noch täglich Brot gebacken wird. Am nächsten Tag (6. Tag) erholen wir uns von den bisherigen Strapazen an der Xantener Südsee! In dem Freizeitzentrum Xanten gibt es ein Hallenbad mit Wellengang (das “Nibelungenbad”, da können wir gleich mal die berühmte Sage erforschen!) und ein Strandbad für gutes Wetter mit Kletterinsel, Sprungturm und sogar einer Wasser-Ski-Anlage. Abends machen wir einen kleinen Bummel durch die Xantener Innenstadt und besichtigen den über 750 Jahre alten, gotischen St.-Viktor-Dom und das Klever Tor (Wikipedia), ein 650 Jahre altes Stadttor. Die argentinischen Schüler werden vor lauter Historie in der “alten Welt” wahrscheinlich mächtig staunen, da sie in Argentinien kaum solche alten Zeugnisse der Geschichte zu sehen bekommen; die ältesten kolonialen Bauten sind kaum mehr als 300 bis 400 Jahre alt und die wesentlich älteren Kulturzeugnisse der Indianerkulturen sind größtenteils zerstört worden. Vielleicht werden sie jetzt besser verstehen, wenn die Medien oder Politiker mal wieder den Antagonismus der “alten” und “neuen” Welt bemühen (Wikipedia), um die Gegensätze zwischen Nord- und Südamerika und Europa zu prononcieren.

Für den Archäologischen Park, der nur ein paar Kilometer entfernt liegt, planen wir einen ganzen Tag ein (7. Tag). Die wirklich beeindruckende römische Siedlung Colonia Ulpia Traiana (Wikipedia) mit 2000 Jahre alten Ausgrabungen kann in einem tollen digitalen Informationssystem schon mal aus der Ferne besucht werden. Außerdem sind auf der Website Teile rekonstruiert worden, die es im archäologischen Park nicht zu sehen gibt, wie etwa die Große Therme.

Nach einer Woche am Niederrhein machen wir uns auf den Weg ins Ruhrgebiet, einer faszinierenden Region zwischen Emscher im Norden und Wupper im Süden, die von der Ruhr durchflossen wird und daher ihren Namen hat.





Reisetagebuch: 4. Tag

18 01 2008

Notizen: Heute will ich die Route durch den Niederrhein zu Ende planen (3 Tage bleiben uns noch), zwei Stündchen sind anberaumt, dann sollte die Planung stehen. Die Stimmung in der Gruppe ist gut, auch wenn die Kids alle noch etwas angeschlagen sind von der langen Anreise…

Wir sind inzwischen 3 Tage durch Wald und Feld gewandert und haben Land und Leute kennen gelernt, dabei haben wir uns über die vielen Fahrradfahrer gewundert, und schnell ist uns klar geworden, dass man hier im Flachland natürlich toll radeln kann, wie es auch bei Jan an de Fähr treffend beschrieben wird: “Selbst diejenigen, die am Niederrhein wohnen kennen ihn nicht zur Gänze. Selbst entdecken heißt hier die Devise. Zum Beispiel per Rad auf dem größten Radwegenetz Deutschlands. Einen Radweg-Routenplaner finden Sie hier. Und eines können wir Ihnen am Niederrhein versprechen: keine Berge. Vielleicht ein bisschen Gegenwind. Aber keine Berge.” Also wollen wir unbedingt eine Radtour machen…

Am 4. Tag starten wir dann auch eine große Schleife mit Rädern, die wir uns Kevelaer leihen, durch die Umgebung, die Gesamtlänge der Strecke beträgt ca. 50 km, das Streckenprofil ist weitestgehend flach, also bestens geeignet für eine Tagestour. Verpflegung bekommen wir von den Herbergseltern, die ganz stolz sind, Gäste aus Argentinien zu haben. Sie empfehlen uns, mittags für das typisch niederrheinische “Kaffee und Kuchen” im Bauernhofcafé in der Binnenheide zu halten oder, falls wir in die andere Richtung führen, bei Jan an de Fähr einen typischen “Strammen Max” (Wikipedia) oder “Rheinischen Sauerbraten” (Wikipedia) zu essen. (Die folgenden Links führen zu Bildern dieser Tour auf einer tollen Seite fürRadtouren zwischen Rhein und Maas“.) Die Route führt uns nordwärts über Keylaer vorbei an der Hubertus-Kapelle, dem Kriegsgefangenenentlassungslager zum Schloss Wissen. Dort queren wir die Niers, machen einen Stopp am Tierpark Weeze und kehren zum Mittag tatsächlich bei Jan an de Fähr ein. Allerdings müssen sich die Kids erst daran gewöhnen, dass man in Deutschland mittags eine große, warme Mahlzeit zu sich nimmt. Der “Jan” bringt uns danach mit seiner “Fähr” auch gleich auf die andere Seite der Niers, damit wir zum Boxteler Bahn Denkmal weiterkommen. Über Keppeln und die Hohe Mühle, das Uedemerfeld, die A57, kommen wir zur Kervenheimer Mühlenfleuth, einem kleinen Flüsschen, das später in die Niers mündet. Über die Schwarze Straße gehts weiter nach Kervenheim, einer kleinen Ortschaft mit einer typischen Mühle, dann über den Bleicksweg und die Niersbrücke in Schravelen wieder nach Kevelaer. Allerdings nur für den Fall, dass die Kids noch mal die durch die Wallfahrt berühmte Gnadenkapelle sehen wollen, sonst müssen wir kurz vor der Stadt schon wieder zur Jugendherberge abbiegen. Dort strecken wir erst mal die Beine von uns und relajaten (Belgranodeutsch, Wikipedia) bis zum abendlichen Grillen, was sich die Tourenradler redlich verdient haben. Die Kids sind später allerdings ein bisschen enttäuscht, als sie fertige Nackensteaks, Kotellets und Grillwürstchen bekommen und die noch nicht mal annähernd so gut schmecken wie die chorizos, riñones, morzillas, bifes de chorizo, tiras de asado oder bifes de lomo beim argentinischen asado (Wikipedia).

Fazit: Arbeitszeit rum, gerade einen Tag geschafft zu planen, dafür aber ´ne Menge über den schönen Niederrhein (heraus-) gefunden!

karte_zentral75.jpg








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